Gaardener Stilblüten im April

Das Gaardener Internet bietet viel Fläche, um uns mit sprachlichen Stilblüten Wasser in die Augen zu treiben. Thorsten Albrecht (CDU) hat es mal wieder geschafft mit seinem Artikel Positive Entwicklung der Geschäftswelt in Gaarden:

Der erste Abschnitt der Germania-Arkaden am Hörngelände wird gebaut, und das Bahr-Grundstück am Theodor-Heuss-Ring wird sicherlich bald mit eigener Tankstelle einen neuen Hauptattraktionspunkt darstellen.

Tankstellen kann man in Gaarden wohl nie genug haben? Ich sehe schon die Massen strömen, um sich dort zu versammeln – an Gaardens neuem Zentrum.

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Veröffentlicht am 1. April 2009 in Gaardener Stilblüten, Politik, Stadtteilblog und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. Ja so ist das. Da treibt es einem manchmal das Wasser in die Augen. Ich kann aus diesem komischen Zynismus, der für mich aus Ihrer Notiz spricht, nur schließen, daß Sie selbst entweder kein Auto fahren, oder nicht so bewandert in marktwirtschaftlichen Zusammenhängen sind.

    Es dürfte in ihren Augen ja sonst bestenfalls Zufall sein, daß Citti, Plaza und selbst die Kreuzung Schwedendamm/Sörensenstraße durchaus vom Durchgangsverkehr profitieren, für den Tankstellen nunmal eine gewisse Rolle spielen. Aus diesem Grund halten Tankstellen mittlerweile kleine Supermarkt-Sortimente vor, und siedeln Gewerbezentren sich gern in Kombination mit eben diesen an.

    Und das Gaardener Zentrum krankt ja genau daran, daß es eben kaum Verkehrsströme mit kaufkräftiger Klientel gibt. Um Ihre Fantasie jedoch gleich wieder zu bremsen, ich möchte im Moment KEINE Tankstellen in der Elisabethstraße! Die CDU Gaarden hätte an dieser STelle lieber eine Verkehrsbelebung durch die STadt-Regional-Bahn mit Streckenführung durch die Elisabethstraße und über den Vinetaplatz. 🙂

    Es gibt auch Beispiele, wie Lidl/Aral an der Werftstraße, wo das nicht funktioniert hat. Das hatte dort aber eher mit der miesen und undurchdachten Verkehrsführung zu tun.

    Erstmal! 🙂

  2. Aber vielleicht kann man ja den Vinetaplatz statt als Spielplatz, wie von der SPD vorgeschlagen, als eine einzige Riesentankstelle ausbauen. Dann kann man dann ja auch dem Tankstellenpächter alle Rechte einräumen und alle Probleme in Gaarden wären mit einem Schlag gelöst. Sie werden wohl recht haben und ihr wirtschaftlicher Sachverstand übertrifft meine Vorstellungskraft. 😉

  3. Frederik Meißner

    Sehr geehrter Herr Albrecht,
    vielleicht ist das, was Sie als Zynismus bezeichnen, einfach eine naheliegende Reaktion auf die Realsatire, die Sie in Ihrem Blog abliefern. Die Bezeichnung einer Tankstelle als „Hauptattraktion“ im Kontext zu Gaarden, kann man ja nur noch mit Hilflosigkeit erklären.
    Im übrigen sollten auch Sie, mit Ihrem angeblichen martwirtschaftlichen Sachverstand, mal darüber Nachdenken welchen Einfluss Einkaufszentren (die sich teilweise ja ach so erfolgreich neben Tankstellen ansiedeln) auf die Geschäfte haben, die in Gaarden existieren. Wenn wir nur noch auf der grünen Wiese shoppen, braucht die Stadtregionalbahn auch nicht über den Vinetaplatz rollen.

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