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Vierter Februar: Winter@Gaarden

Ein Fest mit Feuer, heißen Getränken, Suppe und Livemusik am Vinetabrunnen in Kiel-Gaarden.

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Nach dem großen Erfolg im Sommer veranstalten wir von Welcome@Gaarden erneut ein Fest auf dem Vinetaplatz – und zwar dieses Mal im Winter!

Mit Feuertonnen und Feuershow, heißer Suppe und Getränken, Stockbrot sowie Musik und Tanz wollen wir den kalten Temperaturen trotzen.

Los geht es am 4. Februar ab 17 Uhr.
Musiker*innen sind dazu eingeladen, spontan dazuzukommen und miteinander zu musizieren. Es soll ein gemütliches Beisammensein rund um den Vinetabrunnen werden.

Die Initiative Welcome@Gaarden wurde 2015 zur Anregung einer neuen Willkommenskultur in Gaarden gegründet.

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Wöchentliche Planungstreffen

web_facebook_foto_404x404pxAb sofort jeden Donnerstag, also 19.1., 26.1., 2.2 Vorbereitungstreffen im Mehrgenerationenhaus/Vinetazetrum um 17 Uhr.

Hunderte feiern ein Willkommensfest

Die Initiative Welcome@Gaarden (nicht „Welcome Gaarden“!) zieht zu ihrem gestrigen Willkommensfest eine positive Bilanz. Im Tagesverlauf besuchten mehr als 500 Menschen das Fest und erfreuten sich am Essen, der Musik und der Bewegung.

[Publikum Willkommensfest 2017]

(c) by lemonhorse – Szene während des Willkommensfestes 2016

Mit einem relativ kleinem Team wurde das Fest vorbereitet und wurde am Tag selbst durch viele freiwillige HelferInnen  ab Sonntag morgen in ihrer Freizeit unterstützt.

Auf dem Fest kamen viele unterschiedliche Gruppen von Jung und Alt und mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen zusammen. Die Motivation zu dem Fest ist entstanden, als es eine Welle von NeubürgerInnen in Gaarden gab, die aus den Fluchtbewegung aus den Krisengebieten der Welt bei uns eintrafen. Gaarden ist schon seit langem ein multikultureller Stadtteile mit all den damit verbundenen Seiten. Man wohnt in diesem dicht besiedelten Stadtteil relativ problemlos zusammen. Aber man muss auch ab und zu etwas für ein gutes Zusammenleben tun. Und da eignen sich Essen, Musik und Tanz besser besonders, weil sie auch alle Sprachbarrieren überbrücken. Und so wurde das Fest dann auch gemeinsam gefeiert, man lauschte gemeinsam, stand gemeinsam in der Schlange zum Essen an oder tanzte gemeinsam. Und als es regnete suchten viele Unterschlupf unter den Pavillons der Informationsstände und man rückte zusammen.

OrganisatorInnen, BesucherInnen, InfostandbetreiberInnen, MusikerInnen, TänzerInnen, KöchInnen, … das alles konnte man zeitweilig gar nicht auseinanderhalten, weil es so ein scheinbar selbstverständliches Miteinander darstellte.

Es ist in der Realität leider nicht immer überall und immer selbstverständlich, aber man kann daran arbeiten und es einfachen jeden Tag versuchen zu leben.

Vielen Dank noch mal an alle Besucher- und HelferInnen, die alle zusammen dafür gesorgt haben, dass dies ein großartiges Fest war. Wir werden unsere Arbeit und Engagement fortsetzen!

 

 

 

Organisationen auf dem Fest am 17. Juli #WelcomeGaarden ab 11 Uhr

  1. Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein
  2. ZBBS – Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten
  3. Medibüro
  4. Refugee Law Clinic
  5. Tauschbörse (Henna, arab.Kaligraphie, Kinderschminken) 
  6. Jugendliche ohne Grenzen (JOG)
  7. Stadtteilnetzwerk nördliche Innenstadt (NIKI)
  8. Türkische Gemeinde Schleswig-Holstein (Tee und Buttonmaschine)
  9. Büro Soziale Stadt (BSS)
  10. Wirtschaftsbüro Gaarden (WBG)
  11. Gewerkschaft FAU
  12. Antifa Kiel
  13. Foodsharing Kiel (Buffet & Popcorn)
  14. AWO/Räucherei von 14-17 Uhr     (Riesenseifenblasen)
  15. Freifunk Kiel (Freies WLAN für Kiel)
  16. Waldorf Kindergarten-Planungsgruppe

 

Ebenfalls geöffnet am Platz hat Galerie „Ex-Schlecker“ /K34 mit der Ausstellung „Sorbaskinder

Pressemitteilung: Welcome@Gaarden – Ein Willkommensfest mit Alt-und Neu-GaardenerInnen

facebook-profilbild-welcome@gaardenAm Sonntag den 17.Juli ab 11 Uhr, wird es
auf dem zentralen Vinetaplatz in Kiel-Gaar-
den ein Willkommensfest für diejenigen ge-
ben, die nach langer Flucht in Gaarden ein
neues Zuhause gefunden haben. Es wird
Musik, Informationen, Kinder-/Jugendpro-
gramm und Verköstigung für alle Neuankömm-
linge, GaardenerInnen,Interessierte geben.
„Wir möchten, dass alte und neue Gaardener
miteinander ins Gespräch kommen, sich ken-
nenlernen und eine bunte Kultur des Mitein-
anders im Stadtteil entsteht,“ so Thilo
Pfennig vom Organisationsteam. Ein
interkulturelles Buffet mit herzhaften und
süßen Köstlichkeiten wird mit dem Angebot
heißer Getränke abgerundet. Daneben wird es
ein vielfältiges musikalisches und künstle-
risches Rahmenprogramm für Groß und Klein
mit syrischer Musik, Kinderchor, Hiphop, …
geben. Die Türkische Gemeinde Schleswig-
Holsteins, der Flüchtlingsrat, die ZBBS und
andere Organisationen werden mit Informati-
onsständen vor Ort sein und für Fragen rund
um das Thema Flucht und Asyl zur Verfügung
stehen.

Welcome@Gaarden ist ein Zusammenschluß Gaardener BürgerInnen und
Organisationen, die gemeinsam ein Willkommensfest auf dem Vinetaplatz
feiern möchten.

Treffen der Initiative am 17. Februar #WelcomeAtGaarden #refugeeswelcome

Wir wollen ein regelmäßiges, offenes Treffen unserer Initiative ab Februar einläuten. Wie bereits im Ostufer Info zu sehen haben wir als ersten Termin den 17. Februar ab 17.30 Uhr im Subrosa anberaumt. Eingeladen sind alle Interessierte, ob Ansässige oder Neuankömmlinge. Es soll um Vernetzung gehen, ums gegenseitige Kennenernen und als ein Ziel einen oder mehrere gemeinsame Veranstaltungen in diesem Jahr durchzuführen. Zunächst haben wir für die Treffen jeden 3. Mittwoch im Monat ins Auge gefasst., aber Zeit und Ort können sich noch ändern.

We want to usher  a regular, open meeting of our initiative in February. We have scheduled a first date 17 February from 17.30 in Subrosa. Invited are all those interested, whether residents or newcomers. It us about networking, mutual, get tio know each other and as a target to perform one or more joint events this year. Initially, we envisioned every 3rd Wendesday in a month. But the time and place are subject to change.

Gaardener Willkommensinitiative #WelcomeAtGaarden #kielweltoffen

Eine neue Initiative hat sich gegründet: „Welcome @ Gaarden„, die sich dem Willkommenheissen von Flüchtenden/Refugees (und mehr) auf die Fahnen geschrieben hat. Erstes Ziel ist die Durchführung eines Willkommensfestes für Flüchtende in Gaarden.

Bau des Sport- und Begegnungsparks in Gaarden startet mit Fällaktionen

Im März wurden bereits die Fällaktionen durchgeführt für den im Entstehen begriffenen Sport- und Bewegungspark. (Siehe dazu auch diesen KN-Artikel).

Ich war heute spazieren und nahm die Gelegenheit wahr mir das Werk genauer zu betrachten und zu dokumentieren.

Die Absicht war es, Angsträume zu beseitigen, allerdings finde ich die Art und weise noch erschreckender. Und ich empfand insbesondere die Allee links und rechts von dem Weg als etwas besonders schönes.

Ein Anwohnerin berichtet mir, das bei der Fällaktion auch der Lieblings-Kletterbaum ihres Kindes dran glauben musste, das darauf hin dann sehr traurig war.  Die Anwohner wurden weder bei der Bürgerbeteligung angesprochen noch wurde mit Ihnen vor dem Fällen der Bäume kommuniziert.

Zum einen ist das Bürgerbeteiligung nach Schema-F – man gibt einige Handzettel und Plakate an Multiplikatoren – und vergisst dabei die persönliche Ansprache unmittelbarer Betroffener. Dann sollen die Bürger mal schnell ihre Meinung ablassen, damit man hinterher sagen kann, sie hätten ja alle Chancen der Welt gehabt, etwas dagegen zu tun. Intransparenz wie sie im Buche steht. Man erkennt darin nicht das Bemühen etwa von den Bürgern wissen zu wollen, sondern vielmehr will man die Bürgerbeteiligung als TODO abhaken.

Dazu hier noch einmal das Werbevideo des ExWoSt-Projektes:

Ich möchte hierbei extra auf die Sequenz auf  3:38-3:58 indem obigen Video verweisen, die als Beispiel für die Möglichkeit der Bürger dienen soll, wie aufgeschlossen man war. Darin schildert ein Mitarbeiter des Büros Sozialen Stadt Gaarden das man ja Vorschläge machen könne, was man noch dort veranstalten können, wie z.b. „Teebeutelweitwurf“ ,… Also wird hier weniger basierend auf bestehenden Bedürfnissen agiert, sondern eher versucht die Gaardener anzuregen Bedürfnisse zu entwickeln. Der „Sport- und Bewegungspark“ ist eine Kopfgeburt, den nun die Bürger mit Leben füllen sollen. Alldieweil zeigt sich mit den ersten Maßnahmen des Baumfällens, das dabei die echten Bedürfnisse der unmittelbaren Anwohner und ich denke auch vieler Spaziergänger eher ignoriert wurden und werden.

Bürgerbeteiligung sollte doch eigentlich unmittelbar sein und eben die echten Bedürfnisse aufgreifen – und nicht selbst lediglich ein Verwaltungsakt sein. So wird Bürgerbeteiligung eher zum Sinnbild für das Ausmanövrieren von Bürgerinteressen. Die wahren Gedanken der Bürger interessieren dabei recht wenig oder werden eher als störend empfunden. Zu viel möchte man dann nach offizieller Lesart da nicht darauf eingehen, da die Bürgerinnen ja sonst enttäuscht wären, wenn nicht alles 1:1 umgesetzt würde.

Politiker sind feige – und hier in Gaarden steht zu befürchten, das viele hunderttausend Euro in den Sand gesetzt werden, damit einige wenige Architekten und Gartenbaufirmen ein wenig mehr Geld bekommen. Gerade der Abschnitt, der nun abgeholzt wurde, war eine der schönsten Spazierwege. Vielleicht etwas zu wenig Licht nachts, aber das hätte man auch mit etwas mehr Laternen ändern können.

Ich kann derzeit nicht sehen, was am Ende dabei Gutes herauskommen soll.

Gaardener Stilblüten im April

Das Gaardener Internet bietet viel Fläche, um uns mit sprachlichen Stilblüten Wasser in die Augen zu treiben. Thorsten Albrecht (CDU) hat es mal wieder geschafft mit seinem Artikel Positive Entwicklung der Geschäftswelt in Gaarden:

Der erste Abschnitt der Germania-Arkaden am Hörngelände wird gebaut, und das Bahr-Grundstück am Theodor-Heuss-Ring wird sicherlich bald mit eigener Tankstelle einen neuen Hauptattraktionspunkt darstellen.

Tankstellen kann man in Gaarden wohl nie genug haben? Ich sehe schon die Massen strömen, um sich dort zu versammeln – an Gaardens neuem Zentrum.

Nr. 24143 lebt?

Gaarden ist ein Kieler Stadtteil. In diesem Blog möchte ich als Gaardener einiges, was so hier abläuft aufgreifen, kritisieren, usw..

Im Moment schreibe ich hier alleine. Theoretisch könnten hier auch weitere Leute schreiben.

— thilo

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