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Vierter Februar: Winter@Gaarden

Ein Fest mit Feuer, heißen Getränken, Suppe und Livemusik am Vinetabrunnen in Kiel-Gaarden.

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Nach dem großen Erfolg im Sommer veranstalten wir von Welcome@Gaarden erneut ein Fest auf dem Vinetaplatz – und zwar dieses Mal im Winter!

Mit Feuertonnen und Feuershow, heißer Suppe und Getränken, Stockbrot sowie Musik und Tanz wollen wir den kalten Temperaturen trotzen.

Los geht es am 4. Februar ab 17 Uhr.
Musiker*innen sind dazu eingeladen, spontan dazuzukommen und miteinander zu musizieren. Es soll ein gemütliches Beisammensein rund um den Vinetabrunnen werden.

Die Initiative Welcome@Gaarden wurde 2015 zur Anregung einer neuen Willkommenskultur in Gaarden gegründet.

Hunderte feiern ein Willkommensfest

Die Initiative Welcome@Gaarden (nicht „Welcome Gaarden“!) zieht zu ihrem gestrigen Willkommensfest eine positive Bilanz. Im Tagesverlauf besuchten mehr als 500 Menschen das Fest und erfreuten sich am Essen, der Musik und der Bewegung.

[Publikum Willkommensfest 2017]

(c) by lemonhorse – Szene während des Willkommensfestes 2016

Mit einem relativ kleinem Team wurde das Fest vorbereitet und wurde am Tag selbst durch viele freiwillige HelferInnen  ab Sonntag morgen in ihrer Freizeit unterstützt.

Auf dem Fest kamen viele unterschiedliche Gruppen von Jung und Alt und mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen zusammen. Die Motivation zu dem Fest ist entstanden, als es eine Welle von NeubürgerInnen in Gaarden gab, die aus den Fluchtbewegung aus den Krisengebieten der Welt bei uns eintrafen. Gaarden ist schon seit langem ein multikultureller Stadtteile mit all den damit verbundenen Seiten. Man wohnt in diesem dicht besiedelten Stadtteil relativ problemlos zusammen. Aber man muss auch ab und zu etwas für ein gutes Zusammenleben tun. Und da eignen sich Essen, Musik und Tanz besser besonders, weil sie auch alle Sprachbarrieren überbrücken. Und so wurde das Fest dann auch gemeinsam gefeiert, man lauschte gemeinsam, stand gemeinsam in der Schlange zum Essen an oder tanzte gemeinsam. Und als es regnete suchten viele Unterschlupf unter den Pavillons der Informationsstände und man rückte zusammen.

OrganisatorInnen, BesucherInnen, InfostandbetreiberInnen, MusikerInnen, TänzerInnen, KöchInnen, … das alles konnte man zeitweilig gar nicht auseinanderhalten, weil es so ein scheinbar selbstverständliches Miteinander darstellte.

Es ist in der Realität leider nicht immer überall und immer selbstverständlich, aber man kann daran arbeiten und es einfachen jeden Tag versuchen zu leben.

Vielen Dank noch mal an alle Besucher- und HelferInnen, die alle zusammen dafür gesorgt haben, dass dies ein großartiges Fest war. Wir werden unsere Arbeit und Engagement fortsetzen!

 

 

 

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